ÖNORM EN 196-12 img
Aktiv Normen | Herausgegeben: 01.03.2025

ÖNORM EN 196-12

Methods of testing cement - Part 12: Reactivity of cement constituents - Heat of hydration and bound water content methods

Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch

Verfügbare Ausführung: Elektronische PDF, Gedruckt

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Detailinformationen

Bezeichnung: ÖNORM EN 196-12

Ausgabedatum: 01.03.2025

Seiten: 16

Land: Österreichische technische Norm

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Erhältlich auf www.technormen.de

Annotation

Dieses Dokument legt zwei gleichwertige Prüfverfahren fest zur Bewertung der chemischen Reaktivität eines puzzolanischen oder latent hydraulischen Zementbestandteils oder Betonzusatzstoffs durch Messung der Hydratationswärme oder des Gehalts an gebundenem Wasser von hydratisierten Zementleimen (feuchten Rohmassen), die aus dem Zementbestandteil oder Betonzusatzstoff, Calciumhydroxid, Calciumcarbonat, Kaliumsulfat und Kaliumhydroxid bestehen und für 72 h und 168 h (3 Tage und 7 Tage) bei 40 °C ausgehärtet wurden. Diese beiden Prüfverfahren messen die chemische Reaktivität von Versuchsproben, die für die Verwendung als zementgebundene Werkstoffe, wie z. B. Zementbestandteile und Betonzusatzstoffe, bestimmt sind. Die Prüfverfahren unterscheiden nicht zwischen latent hydraulischer und puzzolanischer Reaktivität. Die Prüfverfahren werden zu Qualifizierungszwecken angewendet, wenn die Zementbestandteile oder Betonzusatzstoffe bei der durch die entsprechenden Produktnormen festgelegten Mahlfeinheit geprüft werden. Liegt keine Produktnorm oder keine Spezifikation in der Produktnorm vor, werden die Bestandteile bei der Mahlfeinheit für den Verwendungszweck geprüft. Die Prüfverfahren werden auch für die Prüfung anderer neuartiger Bestandteile, die latent hydraulisch oder puzzolanisch sind und die die nicht in Produktnormen der Normenreihe EN 197 behandelt werden, angewendet. Für derartige neue Bestandteile wurde die Gültigkeit der zugrundeliegenden Korrelationen mit der Festigkeitsentwicklung jedoch noch nicht verifiziert; somit können die Prüfergebnisse ausschließlich für informative und indikative Zwecke genutzt werden. Darüber hinaus werden diese Prüfverfahren bei der Produktionskontrolle von Zementbestandteilen zur Bewertung ihrer latent hydraulischen oder puzzolanischen Reaktivität eingesetzt.
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