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Aktiv Normen | Herausgegeben: 15.07.2024

ÖNORM EN ISO 18589-3

Measurement of radioactivity in the environment - Soil - Part 3: Test method of gamma-emitting radionuclides using gamma-ray spectrometry (ISO 18589-3:2023)

Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch

Verfügbare Ausführung: Elektronische PDF, Gedruckt

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Detailinformationen

Bezeichnung: ÖNORM EN ISO 18589-3

Ausgabedatum: 15.07.2024

Seiten: 44

Land: Österreichische technische Norm

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Erhältlich auf www.technormen.de

Annotation

Dieses Dokument beschreibt die Bestimmung einer großen Anzahl von Gammastrahlung emittierenden Radionukliden in Böden und die Messung ihrer Aktivität mit Hilfe der Gammaspektrometrie. Dieses zerstörungsfreie Verfahren dient dazu, bei großvolumigen Proben (bis zu etwa 3 l) alle vorhandenen Gamma-Emitter mit einer Photonenenergie zwischen 5 keV und 3 MeV in einer einzigen Messung zu bestimmen. Ein allgemeines Prüfverfahren und Grundlagen der Messung mit Gammaspektrometrie sind in ISO 20042 beschrieben. Dieses Dokument kann von Prüflaboren angewendet werden, die routinemäßige Aktivitätsmessungen durchführen, da für die Mehrzahl der Gamma-Radionuklide die Emission von Gammastrahlung zwischen 40 keV und 2 MeV charakteristisch ist. Bei diesem Verfahren können Germaniumdetektoren oder andere Detektortypen mit einer Auflösung von besser als 5 keV eingesetzt werden. Dieses Dokument behandelt Verfahren und Praktiken zur Bestimmung der Aktivität von Gammastrahlung emittierenden Radionukliden im Boden, einschließlich Gestein aus Grundgestein und Erz, Baustoffen und Produkten, Keramik usw. Dies schließt sowohl Böden und Materialien ein, die natürlich vorkommende radioaktive Stoffe (NORM) oder jene aus technologischen Prozessen, die technologisch verbesserte natürlich vorkommende radioaktive Stoffe (TENORM) einbeziehen (z. B. die Förderung und die Verarbeitung von mineralischen Sanden oder die Produktion und Anwendung von Phosphatdüngemitteln) enthalten, als auch Klärschlamm und Sediment. Diese Bestimmung der Aktivität von Gammastrahlung emittierenden Radionukliden geschieht üblicherweise zum Zweck des Strahlenschutzes. Es ist für die Überwachung der Umwelt und die Überprüfung von Flächen geeignet und erlaubt im Falle von Unfällen eine schnelle Bestimmung der Gammaaktivität von Bodenproben. Dabei kann es sich um Erdproben aus Gärten, landwirtschaftlich genutzten, urbanen oder industriellen Geländen, die Bauschutt enthalten, oder um von menschlichen Aktivitäten unbeeinflusste Böden handeln. Wenn die Feststellung der Radioaktivität von ungesiebten Materialien einer Größe von mehr als 200 µm oder 250 µm erforderlich ist, die petrographischer Art oder anthropogenen Ursprungs wie Bauschutt sind, können diese Materialien zermahlen werden, um eine homogene Probe zu erhalten, wie in ISO 18589 2 beschrieben.
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