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Aktiv Normen | Herausgegeben: 01.09.1999

ÖNORM EN ISO 7822

Textile glass reinforced plastics - Determination of void content - Loss on ignition, mechanical disintegration and statistical counting methods (ISO 7822:1990)

Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch

Verfügbare Ausführung: Elektronische PDF, Gedruckt

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Detailinformationen

Bezeichnung: ÖNORM EN ISO 7822

Ausgabedatum: 01.09.1999

Seiten: 16

Land: Österreichische technische Norm

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Erhältlich auf www.technormen.de

Annotation

In dieser Norm sind drei Verfahren zur Bestimmung der Menge vorhandener Lunker von textilglasverstärkten Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen festgelegt, deren Bestandteile feste Stoffe sind. 1.1 Verfahren A - Glühverlust Dieses Verfahren gilt für Verbundwerkstoffe, für die die Wirkungen der Glühverlustprüfung auf die Werkstoffe bekannt sind. Die meisten Reaktionsharzformstoff e und Textil-Glasfaserverstärkungen gehören zu dieser Werkstoff klasse. Das Verfahren gilt nicht für Verbundwerkstoffe, für die die Wirkungen der Glühverlustprüfung auf das Harz, die Verstärkung und eventuelle Füllstoffe unbekannt sind. Das kann Silikonharze, die nicht vollständig verbrennen, und Füllstoffe aus Oxiden, Carbonaten, usw. einschließen, bei denen das Gewicht zu- oder abnehmen darf. Es ist zu berücksichtigen,--daRg etrennte-Prüfungend es Gewichtsverlustes an einzelnen Werkstoffen üblicherweise, jedoch nicht zwingend, das gleiche Ergebnis liefern, wie wenn diese Werkstoffe alle zusammen geprüft werden. Die Fehlergrenze des Verfahrens beträgt 2,5 Volumen-%. 1.2 Verfahren B - Mechanische Zersetzung Dieses Verfahren ist anwendbar, wenn der Werkstoff auf diese Weise zersetzt werden kann, beispielsweise durch Quetschen in einer Presse, so daß alle eingeschlossenen Lunker des Verbundwerkstoffes offenliegen. Dieses Verfahren ist ein zerstörendes Prüfverfahren und ist beschränkt anwendbar, wenn der Werkstoff bei dieser Beanspruchung ein duktiles Verhalten aufweist, es sei denn, der Werkstoff kann künstlich versprödet werden (z. B. durch Abkühlen). Das Verfahren ist besonders geeignet, wenn die Dichten der einzelnen Werkstoffe nicht bekannt oder bestimmbar sind. Dieses Verfahren vernachlässigt den Einfluß sämtlicher flüchtiger Bestandteile, die während oder nach der Zersetzung verdampfen könnten. Deshalb muß die Konditionierung sorgfältig ausgewählt werden. Bei diesem Verfahren werden eventuell angeschnittene oder offene (...abgekuerzt)
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