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Active standard | Published: 15/03/2026

ÖNORM EN 196-2

Methods of testing cement - Part 2: Chemical analysis of cement

Available languages: English, German

Available design: electronic design (pdf), Print design

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Detail information

Designation: ÖNORM EN 196-2

Publication date: 15/03/2026

Pages: 98

Country: Austrian technische Norm

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Anotation

Dieses Dokument legt die Verfahren zur chemischen Analyse von Zement fest. Dieses Dokument beschreibt die Referenzverfahren und in bestimmten Fällen ein Alternativverfahren, das als gleichwertig angesehen werden kann. Im Streitfall werden ausschließlich die Referenzverfahren angewendet. Ein alternatives leistungsbasiertes Verfahren unter Anwendung der Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF, en: X ray fluorescence) wird für SiO2, Al2O3, Fe2O3, CaO, MgO, SO3, K2O, Na2O, TiO2, P2O5, Mn2O3, SrO, Cl und Br beschrieben. Dieses Verfahren beruht auf Schmelztabletten der Probe und der analytischen Validierung mit zertifizierten Referenzmaterialien in Kombination mit Leistungskriterien. Ein Verfahren auf der Grundlage von Pulverpresslingen aus unaufgeschlossenen Proben kann als gleichwertig angesehen werden, sofern die analytische Leistung dieselben Kriterien erfüllt. Ein alternatives leistungsbasiertes Verfahren unter Anwendung der optischen Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP OES, en: inductively coupled plasma optical emission spectroscopy) wird für SO3 beschrieben. Wenn die Kalibrierung vorschriftsmäßig entsprechend den festgelegten Verfahren und mit den festgelegten Referenzmaterialien durchgeführt wurde, sind die mit Röntgenfluoreszenzanalyse und optischer Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma möglichen Verfahren gleichwertig zu den Referenzverfahren, wurden jedoch hinsichtlich Konformität und Streitfällen noch nicht für die Anwendung als Referenzverfahren validiert. Nach Festlegung angemessener Kalibrierungen können sie für andere maßgebende Elemente angewendet werden. Es können andere Verfahren angewendet werden, sofern diese gegen die Referenzverfahren oder gegen international anerkannte Referenzmaterialien kalibriert werden, um ihre Gleichwertigkeit nachzuweisen. Dieses Dokument beschreibt Verfahren, die in erster Linie für Zemente gelten; diese Verfahren können jedoch auch auf deren Bestandteile angewendet werden. Die Verfahren sind auch auf andere Stoffe, sofern in den entsprechenden Normen darauf verwiesen wird, anwendbar. In den Standardspezifikationen ist festgelegt, welche Verfahren anzuwenden sind.
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