ÖNORM EN 19694-2 img
Active standard | Published: 01/11/2016

ÖNORM EN 19694-2

Stationary source emissions - Greenhouse Gas (GHG) emissions in energy-intensive industries - Part 2: Iron and steel industry

Available languages: English, German

Available design: electronic design (pdf), Print design

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Detail information

Designation: ÖNORM EN 19694-2

Publication date: 01/11/2016

Pages: 87

Country: Austrian technische Norm

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Anotation

Die vorliegende Europäische Norm stellt eine harmonisierte Methodik zur Berechnung der Treibhaus-gasemissionen und der Treibhausgaseffizienz in der Stahlindustrie auf. Diese Europäische Norm gilt für Anlagen, die die zahlreichen Produkte in der Stahlwertschöpfungskette herstellen. Sie wird durch eine Reihe von Arbeitsblättern unterstützt. Diese Europäische Norm behandelt die spezifischen Aspekte zur Bestimmung von Treibhausgasemissionen aus der Stahlproduktion und die Beurteilung der emissionsbezogenen Leistung (Emissionseffizienz). Diese Norm ist in Verbindung mit der Norm EN 19694-1 Emissionen aus stationären Quellen - Bestimmung von Treibhausgasen (THG) aus energieintensiven Industrien - Teil 1: Allgemeine Grundsätze anzuwenden, in der allgemeine Grundsätze, Definitionen und Regeln behandelt sind, die für die Bestimmung der Treibhausgasemissionen aus allen energieintensiven Sektoren gelten; dabei stellt sie einen üblichen Methodikansatz zur Verfügung. EN 19694-1 und EN 19694-2 stellen ein harmonisiertes Verfahren bereit zur: a) Messung, Prüfung und Quantifizierung von Verfahren zur Bestimmung von Treibhausgasemissionen (THG); b) Bewertung des Treibhausgasemissionsniveaus von Produktionsprozessen im zeitlichen Verlauf an Produktionsstandorten; c) Erarbeitung und Bereitstellung verlässlicher, genauer und hochwertiger Informationen für die Erstellung von Berichten und für Verifizierungszwecke. Zusätzlich bietet diese Norm einen schrittweisen Ansatz zur Bestimmung der CO2-Emissionen und zur Beurteilung der CO2-Effizienz von Stahlwerken, wobei sie eine Reihe von Methodiken zur Verfügung stellt, mit denen eine faire und zuverlässige Beurteilung der CO2-Effizienz jedes einzelnen Prozesses in der Stahlwertschöpfungskette möglich ist. Sie kann als Werkzeug betrachtet werden, mit dessen Hilfe die Bestimmung der CO2-Emissionen und die Beurteilung der CO2-Effizienz von Stahlwerken auf verschiedenen Aufschlüsselungsniveaus möglich sind; sie etabliert ein solides System zur: - Bewertung der globalen CO2-Effizienz einer Stahlproduktionsanlage unter Berücksichtigung ihrer Anlagenstruktur; - Schaffung einer verlässlichen Basis für die Bewertung des CO2-Reduktionspotenzials einer Anlage und der beteiligten Prozesse; - Festlegung einer Basis zur genauen Beurteilung neuer Technologien.
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