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Active standard | Published: 01/10/2015

ÖNORM EN ISO 12966-1

Animal and vegetable fats and oils - Gas chromatography of fatty acid methyl esters - Part 1: Guidelines on modern gas chromatography of fatty acid methyl esters (ISO 12966-1:2014)

Available languages: English, German

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Detail information

Designation: ÖNORM EN ISO 12966-1

Publication date: 01/10/2015

Pages: 12

Country: Austrian technische Norm

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Anotation

Dieser Teil der ISO 12966 gibt einen Überblick über die gaschromatographische Bestimmung von freien und gebundenen Fettsäuren in tierischen und pflanzlichen Fetten und Ölen, die deren Umwandlung zu Fettsäure-methylestern (FAME) folgt. Die qualitative und quantitative Bestimmung der Zusammensetzung von Fettsäuren mit der Gas-flüssig-Chromatographie (GLC) ist ein häufig angewendetes Verfahren bei der Lipidanalyse. Es wird zur Charakterisierung von Fetten und Ölen oder fetthaltigen Lebensmitteln nach der Extraktion des Öls aus der Matrix angewendet. Die gebundenen Fettsäuren der Triacylglycerine (TAG) und, in Abhängigkeit vom Ver-fahren der Veresterung, die freien Fettsäuren (FFA) (en: free fatty acid) und andere Lipide werden zu Fettsäuremethylestern (FAME) (en: fatty acid methyl ester) umgewandelt, die mit der Kapillar-Gaschromatographie bestimmt werden. Abhängig von der Anzahl der unterschiedlichen Fettsäuren (theoretisch können mehr als 50 verschiedene Fettsäuren vorliegen) werden für eine Trennung Kapillarsäulen mit einer Länge von 10 m bis 100 m verwendet. Die GLC von FAME ist für natürliche und synthetische Gemische von Tri-, Di- und Monoacylglycerinen, für Fettsäureester, freie Fettsäuren, Seifen und weitere Fettverbindungen geeignet. Mit dieser Normenreihe können FAME von C4 bis C26 einschließlich gesättigter Fettsäuremethylester, einfach ungesättigter cis- und trans-Fettsäuremethylester und mehrfach ungesättigter cis- und trans-Fettsäuremethylester bestimmt werden. Für die Bestimmung kurzkettiger Fettsäuren werden häufig Isopropyl- und Butylester verwendet, um damit Interferenzen mit dem Lösemittelpeak zu vermeiden und um die Differenzen in den Detektorresponsen zu reduzieren.
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