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Active standard | Published: 01/11/2021

ÖNORM EN ISO 7539-9

Corrosion of metals and alloys - Stress corrosion testing - Part 9: Preparation and use of pre-cracked specimens for tests under rising load or rising displacement (ISO 7539-9:2021)

Available languages: English, German

Available design: electronic design (pdf), Print design

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Detail information

Designation: ÖNORM EN ISO 7539-9

Publication date: 01/11/2021

Pages: 36

Country: Austrian technische Norm

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Anotation

Dieses Dokument legt Verfahren für die Gestaltung, Vorbereitung und Anwendung von angerissenen Proben zur Untersuchung der Beständigkeit von Metallen gegen Spannungsrisskorrosion (SCC, en: stress corrosion cracking) mithilfe von Prüfungen, die mit zunehmender Kraft oder zunehmender Verformung durchgeführt werden, fest. Prüfungen mit konstanter Kraft oder konstanter Verformung werden in ISO 7539-6 behandelt. In diesem Dokument werden mit der Benennung "Metall" auch Legierungen erfasst. Für die Bewertung dünner Produkte, z. B. Feinbleche oder Drähte, sind angerissene Proben nicht geeignet, weil die Notwendigkeit besteht, die Plastizität an der Rissspitze zu beschränken; sie werden im Allgemeinen zur Bewertung dickerer Produkte angewendet, zu denen Grobbleche, Stangen und Schmiedestücke gehören. Sie können auch zur Bewertung von Schweißverbindungen angewendet werden. Zur quantitativen Beanspruchung der angerissenen Proben kann eine Prüfeinrichtung verwendet werden, die an den Kraftangriffspunkten eine monoton zunehmende Kraft oder Verformung aufbringt. Ein besonderer Vorteil angerissener Proben ist die Möglichkeit zur Ermittlung von Daten zur Abschätzung kritischer Fehlergrößen, bei deren Überschreitung Spannungsrisse auftreten können, für Komponenten mit bekannter Geometrie, die bekannten Spannungen ausgesetzt werden. Mithilfe von angerissenen Proben ist es ferner möglich, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Spannungskorrosionsrissen zu bestimmen. Der wichtigste Vorteil dieser Prüfung ist, dass der potentielle Einfluss einer dynamischen Verformung auf den Wert zur Auslösung von durch Spannungskorrosion erzeugten Rissen berücksichtigt wird. Nach diesem Verfahren kann bei einer ausreichend niedrigen Beanspruchungsgeschwindigkeit ein kleinerer oder gleich großer KISCC Wert (kritischer Spannungsintensitätsfaktor für die Beständigkeit gegen Spannungsrisskorrosion) als nach dem Verfahren mit konstanter Kraft oder Verformung ermittelt werden und kann schneller bestimmt werden.
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