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Aktivní norma | Vydána: 01.11.2019

ÖNORM EN ISO 15512

Kunststoffe - Bestimmung des Wassergehaltes (ISO 15512:2019)

Dostupné jazyky: Anglicky, Německy

Dostupné provedení: Elektronické PDF, Tištěné

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Podrobné informace

Označení: ÖNORM EN ISO 15512

Datum vydání: 01.11.2019

Stran: 45

Země: Rakouská technická norma

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Anotace

Dieses Dokument legt Verfahren zur Bestimmung des Wassergehalts von Kunststoffen fest, die als Pulver, Granulat oder Fertigerzeugnis vorliegen. Bei diesen Verfahren wird nicht, wie nach ISO 62, die Wasseraufnahme (Kinetik und Gleichgewicht) von Kunststoffen geprüft. Verfahren A ist für die Bestimmung des Wassergehalts bis hinab zu 0,1 % mit einer Messunsicherheit von 0,1 % geeignet. Verfahren B und C sind für die Bestimmung des Wassergehalts bis hinab zu 0,01 % mit einer Messunsicherheit von 0,01 % geeignet. Verfahren D ist für die Bestimmung des Wassergehalts bis hinab zu 0,01 % mit einer Messunsicherheit von 0,01 % geeignet. Verfahren E ist für die Bestimmung des Wassergehalts bis hinab zu 0,001 % mit einer Messunsicherheit von 0,001 % geeignet. Die angegebenen Messunsicherheiten sind Nachweisgrenzen, die außerdem von der größten möglichen Probenmasse abhängen. Der Wassergehalt wird als Massenanteil an Wasser in Prozent ausgedrückt. Verfahren D ist geeignet für Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Epoxidharz, Polyethylenterephthalat (PET), Polyester, Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylchlorid (PVC), Polylactid (PLA), Polyamidimid (PAI), wird jedoch insbesondere für Proben, die NH3 freisetzen können, nicht empfohlen. Die Verfahren A, B, C und E sind im Allgemeinen für alle Arten von Kunststoffen und für jeden Feuchtegehalt geeignet. Der Wassergehalt ist ein wichtiger Parameter bei der Verarbeitung von Werkstoffen, und es wird erwartet, dass er stets unter dem in den entsprechenden Werkstoffnormen festgelegten Wert bleibt. In diesem Dokument sind sechs alternative Verfahren festgelegt: - Verfahren A ist ein Extraktionsverfahren mit wasserfreiem Methanol und anschließender Titration des extrahierten Wassers nach dem Karl-Fischer-Verfahren. - Verfahren B1 ist ein Verdampfungsverfahren unter Anwendung eines Rohrofens. - Verfahren B2 ist ein Verdampfungsverfahren unter Anwendung eines erhitzten Probenfläschchens. - Verfahren C ist ein manometrisches Verfahren. - Verfahren D ist ein thermo-coulometrisches Verfahren, das eine Diphosphorpentoxidzelle (P2O5) zum Nachweis von verdampftem Wasser nutzt. - Verfahren E ist ein Calciumhydrid-basiertes Verfahren.
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